
Sie haben genug!
Genug vom Rauch in der Lunge.
Genug vom Geruch an Kleidung und Händen.
Genug vom ständigen „eigentlich müsste ich längst aufhören“.
Genug davon, dass eine Zigarette über Ihren Tag entscheidet.
Sie denken schon länger darüber nach.
Vielleicht seit Monaten.
Vielleicht seit Jahren.
Der Zeitpunkt ist jetzt gekommen!
Rauchen war nicht immer Teil Ihres Lebens.
Das Verlangen nach Nikotin ist im Laufe der Zeit entstanden. Es ist kein Wesensmerkmal, sondern eine Gewohnheit, die durch das Rauchen erst entstanden ist und durch das Rauchen erhalten bleibt.
rauchfrei26 arbeitet darauf hin, diese Gewohnheit zu löschen – für ein Leben, in dem Rauchen schlicht kein Thema mehr ist.
Die trügerische Wirkung des Nikotins
Im Mittelpunkt des Rauchens steht Nikotin.
Nikotin ist eine psychoaktive Substanz. Sie kann sowohl anregend als auch beruhigend wirken.
Gerade diese doppelte Wirkung macht sie geeignet, Stimmungen zu beeinflussen.
Nikotin gelangt nach dem Inhalieren des Rauches in kürzester Zeit ins Gehirn und wirkt dort kurzfristig belohnend. Die Wirkung des Nikotins hebt die Stimmung kurzfristig an. Wenn diese Wirkung nachlässt, wird der vorherige Zustand nicht neutral erlebt, sondern als Mangel.
Solche Mangelzustände mit leichter Unruhe, Anspannung, Langeweile oder dem Gefühl der Leere gehören zum normalen Leben. Sie treten im Alltag immer wieder auf – nach Anstrengungen, Konzentration, in Übergängen, in Momenten ohne Beschäftigung oder auch bei schlechten Nachrichten. Diese Zustände werden toleriert, bis sie sich von selbst regulieren, durch eine Änderung der Umstände oder z.B. durch Sport, Schlaf und andere Aktivitäten.
Der Raucher verfügt jedoch über ein sofort verfügbares Gegenmittel: die nächste Zigarette. Was früher selbstverständlich ausgehalten wurde, wird nun regelmäßig reguliert. Dadurch entsteht eine Verschiebung von einer körpereigenen Gefühlsregulation hin zu einer externen Gefühlskontrolle durch Nikotinkonsum.
Nikotin beeinflusst nicht nur Stimmung und Spannung, sondern auch die Bewertung von Situationen. Mit der Zeit entsteht der Eindruck, die Zigarette sei notwendig, um bestimmte Zustände zu bewältigen. Sie wird nicht mehr als Option erlebt, sondern als notwendige Voraussetzung, um sich eine gute Stimmung zu erhalten und die Herausforderungen des Lebens meistern zu können.
Das Konzept von rauchfrei26
Deshalb liegt ein zentraler Schwerpunkt des rauchfrei26-Konzepts darin, die natürliche Regulationsfähigkeit wieder zu stärken. Ziel ist es, das Vertrauen in die eigene innere Stabilität zurückzugewinnen und neue Gewohnheiten aufzubauen. Die natürliche Fähigkeit, mit Spannung, Unruhe oder Leere umzugehen und sie zu regulieren, wird systematisch gestärkt. So entsteht Vertrauen in die eigene Stabilität – und Raum für neue Gewohnheiten.
Zur Unterstützung dieses Prozesses kommen gezielt psychologische und naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz. Ziel ist es, das körperliche Verlangen nach Nikotin schrittweise zu reduzieren und in der ersten Phase des Rauchstopps die Stabilität zu sichern.
In einem Vorgespräch wird zunächst geklärt, welche Erfahrungen Sie bisher gemacht haben und welche persönlichen Ressourcen genutzt werden können. Dabei werden bisherige Versuche, typische Auslöser und persönliche Stärken erfasst. Auf dieser Grundlage wird der weitere Weg individuell abgestimmt.
Statt auf eine einmalige Maßnahme zu setzen, wird individuell entschieden, welcher Weg für Sie sinnvoll und tragfähig ist. So sollen insbesondere jene Raucher angesprochen werden, die mit schnellen Lösungen oder einmaligen Maßnahmen keine dauerhafte Veränderung erreichen konnten.